„Gutes Layout stärkt die Botschaft der Marke"

Drei Fragen an … Tina Michalski und Robert Auer von WPP Production  

Drei Fragen an

Nüchterne Tabellen oder ansprechende Gestaltung? Bei Nachhaltigkeitsberichten stehen viele Unternehmen vor dieser Frage. Tina Michalski und Robert Auer von WPP Production gestalten seit Jahren Berichte gemeinsam mit Scholz & Friends Reputation. Im Kurzinterview erklären sie, warum sich die Investition in Design lohnt – und wie aus Daten lesbare Geschichten entstehen. 

Ob Publishing, Bewegtbild oder Kampagnenkonzeption: WPP Production ist ein erfahrener 360-Grad-Dienstleister für alle Disziplinen der Kommunikation. Am Standort Berlin leiten Tina Michalski (Standortleitung Beratung) und Robert Auer (Executive Creative Director) das 20-köpfige Team. In der Zusammenarbeit mit Scholz & Friends Reputation haben sie umfangreiche Erfahrung gesammelt – insbesondere bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsberichten. 

Viele Unternehmen stehen gerade vor der Entscheidung, ob sie ihr Reporting nüchtern und eher tabellarisch umsetzen sollen. Welchen Vorteil haben Unternehmen, die beim Nachhaltigkeitsbericht etwas mehr ins Layout investieren?

Robert Auer: Eine Investition in wertige Kommunikationsmittel stärkt die Botschaft der Marke. Denn jede Berührung mit einem Unternehmen sollte die Mission und Botschaften unterstützen und herüberbringen. Das geschieht automatisch, wenn ein aufgeräumtes, geschmackvolles Layout auf seine Leser trifft. Jeder hat schon einmal das Gegenteil erlebt: Ein billiger Auftritt im Publishing fällt direkt auf die Marke zurück und schwächt sie. 

Tina Michalski: Für Nachhaltigkeitsberichte gibt es ja keine Vorgaben zur Art, wie Informationen aufbereitet werden. Verzichtet man ganz auf das Layout, erreicht man nur noch die absoluten Experten, für die die harten Fakten sinnvoll sind. Viele andere Gruppen mit Interesse an Nachhaltigkeit möchten sich nicht durch Datenwüsten wühlen. Genau hier hilft eine ansprechende Gestaltung, um zum Beispiel Mitarbeitende oder interessierte Kunden zu erreichen. 

Wie funktioniert in konkreten Projekten die Zusammenarbeit mit dem Team von Scholz & Friends Reputation?

Tina Michalski: In einem ersten Schritt findet stets ein detailliertes Briefing statt. Dazu tauschen wir uns intensiv mit dem Kunden aus. So können wir uns ein genaues Bild vom Unternehmen und seiner Marke machen, von Designvorgaben und der Nachhaltigkeitspositionierung. Oft entwickeln wir gemeinsam mit dem Team von Scholz & Friends Reputation und dem Kunden Ideen für einen inhaltlichen roten Faden durch den Bericht, der dann auch gestalterisch umgesetzt wird. Zudem gilt es, über das Layout deutlich zu machen, welche Inhalte zur Erfüllung von Standard-Vorgaben gehören und was unterstützendes Storytelling ist. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir erste Entwürfe, spiegeln sie mit dem Beratungsteam von Scholz & Friends Reputation und stimmen sie mit dem Kunden ab. Wenn alle Seiten zufrieden sind, gehen wir in den Herstellungsprozess. Auch dieser wird engmaschig von Scholz & Friends Reputation begleitet. 

Ihr seid als Organisation gerade in einem Übergang. Was verändert sich?

Robert Auer: WPP Production ist nun die gemeinsame Produktion der Kreativagenturen von WPP. Wir können auf die besten und kreativsten Produktioner in den unterschiedlichsten Bereichen zugreifen – wenn es notwendig ist, in allen großen Weltmärkten. Gleichzeitig bleiben wir aber auch eine Berliner Manufaktur mit großer Publishing-Erfahrung, die vor Ort lokale Lösungen anbietet. Die kurzen Wege in der Zusammenarbeit mit Scholz & Friends Reputation bleiben.  

Wir wünschen euch viel Erfolg auf diesem Weg und freuen uns auf die nächsten Nachhaltigkeitsberichte, die wir gemeinsam gestalten.  

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